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Dalherda


Dalherda


Kuppenmännchen


Dalherdaer Kuppe

An der Grenze zu Unterfranken liegt das kleine malerische Dorf Dalherda. Der Ortsteil von Gersfeld (mit seiner höchsten Erhebung 690 Meter über NN) ist damit der höchstgelegene Ort Hessens. In seiner wechselvollen Geschichte wurde aus einem armen Bergdorf von Korbflechtern zur Nazizeit ein Übungsplatz der Wehrmacht. 1363 wurde Dalherda erstmals in Urkunden der Herren von Ebersberg erwähnt. Zweimal zerstörte ein Großbrand das Dorf. Vor Beginn des Krieges mussten die Bewohner 1938 das Dorf verlassen, weil ein Truppenübungsplatz angelegt wurde. Die Einwohner siedelten sich zum größten Teil in der Nähe von Fulda in dem Ort Trätzhof an. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges, als US-Truppen das Übungsgelände übernahmen, erfolgte die schrittweise Rückgabe des Ortes an die Bevölkerung. Dalherda hat einiges zu bieten: Viele schöne Wanderwege, eine urige Gaststätte, ein beheiztes Freibad, die Gaststätte "Dammersfelder Hof" und viel Ruhe, die Sie im Hans-Asmussen-Haus gegenüber der evangelischen Dorfkirche genießen können. In und um Dalherda kann man touristisch einiges erkunden, beispielsweise die die Hohe Rhön erwandern (siehe Reisetipps). Sehenswert ist auch die Hauskapelle St. Jakobus im Hans-Asmussen-Haus. Diese wird von den Gruppen zur Andacht und Eucharistiefeier genutzt.